(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote der [Firmenname] (nachfolgend „Anbieter“), die die Bereitstellung von ERP-Lösungen, Prozessautomatisierung, digitaler Transformation sowie die Durchführung von Webinaren und Seminaren betreffen.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen (B2B). Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden nicht geschlossen.
(3) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
(1) Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in den Bereichen ERP-Einführung und -Anpassung, Prozessautomatisierung, Digitalisierungsberatung sowie Schulungen und Webinare für Handwerksbetriebe.
(2) Der konkrete Leistungsumfang, Meilensteine sowie die Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen Einzelvertrag, Angebot oder der Auftragsbestätigung.
(3) Soweit der Anbieter Softwarelösungen Dritter (z. B. ERP-Systeme, Automatisierungs-Tools) vermittelt oder einrichtet, gelten ergänzend die Lizenz- und Nutzungsbedingungen des jeweiligen Herstellers.
(1) Die Angebote des Anbieters auf der Website oder in Präsentationen sind freibleibend und unverbindlich.
(2) Die Bestellung oder Beauftragung durch den Kunden gilt als verbindliches Vertragsangebot. Der Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters (per E-Mail ausreichend) oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
(1) Die erfolgreiche Umsetzung von ERP- und Digitalisierungsprojekten setzt eine enge Zusammenarbeit voraus. Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter bei der Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen aktiv zu unterstützen.
(2) Der Kunde stellt dem Anbieter zeitnah alle für die Durchführung des Projekts erforderlichen Informationen, Daten, Zugänge (z. B. IT-Infrastruktur, Schnittstellen) und Ansprechpartner unentgeltlich zur Verfügung.
(3) Ein Verzug oder Mehraufwand, der auf unvollständige, verspätete oder fehlerhafte Mitwirkungshandlungen des Kunden zurückzuführen ist, geht zu Lasten des Kunden und kann vom Anbieter gesondert in Rechnung gestellt werden.
(1) Es gelten die im Angebot bzw. Einzelvertrag vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Rechnungen sind innerhalb von [z. B. 14 Tagen] nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(3) Bei Projektgeschäften ist der Anbieter berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen nach Erreichen definierter Projektmeilensteine zu verlangen.
(4) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregeln für B2B-Geschäfte (§ 288 Abs. 2 BGB).
(1) Die Anmeldung zu Webinaren oder Seminaren erfolgt über die Website des Anbieters. Der Vertrag kommt mit Zugang der Anmeldebestätigung zustande.
(2) Stornierungen durch den Kunden müssen in Textform erfolgen. Bei Stornierungen bis zu [z. B. 14 Tage] vor Veranstaltungsbeginn entfällt die Teilnahmegebühr. Bei späteren Stornierungen oder Nichterscheinen bleibt der volle Gebührenanspruch bestehen, sofern kein Ersatzteilnehmer gestellt wird.
(3) Der Anbieter behält sich vor, Veranstaltungen aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung von Referenten, zu geringe Teilnehmerzahl) abzusagen oder zu verschieben. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall erstattet.
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden an den im Rahmen des Projekts individuell erstellten Arbeitsergebnissen (z. B. Dokumentationen, Konfigurationen, Skripte) mit vollständiger Bezahlung das einfache, nicht übertragbare Recht ein, diese für eigene betriebliche Zwecke zu nutzen.
(2) An Standard-Software, Schulungsunterlagen und vorgefertigten Automatisierungs-Workflows verbleiben alle Urheber- und Schutzrechte beim Anbieter bzw. den jeweiligen Lizenzgebern.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht), ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden entstanden wäre.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Anbieters in [Ort des Gerichtsstands], sofern der Kunde Kaufmann ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.
(Hinweis: Diese Vorlage deckt die typischen Konstellationen einer B2B-Digitalisierungsagentur ab, ersetzt jedoch keine individuelle Rechtsberatung durch einen Fachanwalt für IT-Recht).
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